Samstag, 31. Juli 2010

Hochzeit

video
die letzten Nachtschwärmer auf der Tanzfläche um ca. 4.30/5.00 Uhr. 
Das Video ist leider nur sehr kurz und dunkel, weil ich 1. weiter bedienen musste und 2. nicht so auffällig das Licht an meiner Handykamera anmachen wollte :D

Gestern musste ich von 15 Uhr bis ca. 5.30 Uhr auf einer Hochzeit kellnern, die mein Vater teilweise organisieren musste, da er die Getränke geliefert und die Partyzelte, in der die Hochzeit stattfand, aufgebaut hat. Es waren ca. 180/190 geladene Gäste und wir hatten dementsprechend viel zu tun, obwohl wir 10 oder 11 Kellner waren. Wir mussten uns nämlich nicht nur um die Getränke kümmern, sondern auch die Vorspeise servieren (obwohl wir nichts mit dem Essen zu tun hatten!!) und die Tische abräumen. Außerdem gab es Sektempfang und wir mussten zum Essen Wein usw. anbieten, sowie am Ende der Mahlzeit mit Hochprozentigem rumgehen.
Wären die Gäste nur alle in den Zelten geblieben. Aber dem war natürlich nicht so, sodass wir auch draußen immer für Verpflegung sorgen mussten. Außerdem hat die Tatsache, dass der Schwiegervater der Braut sehr sehr streng und unfreundlich war, nicht dafür gesorgt, dass wir uns entspannen konnten.
Ich wunder mich immer wieder, wie viel einige Leute trinken können! Auf der Hochzeit wurde Unmengen getrunken! Wo lassen die das? Das kann doch nicht im Magen bleiben? Ich wäre schon zehn Mal tot, wenn ich solche Mengen an Alkohol trinken würde. Einfach unglaublich!
Nicht verwunderlich war es also, als wir einen Mann im Gras liegend sahen, als wir nach Hause fahren wollten. Ich war so froh, als die Hochzeit endlich vorbei war, weil ich schließlich einen langen Tag hinter mir hatte und ich (fast) jede Stelle meines Körpers spüren konnte. Die letzten Leute wären immer noch geblieben, wären sie nicht höflich "rausgeschmissen" worden. Die Musik wurde nämlich ausgestellt und das war ein Wink für die Leute, endlich zu gehen, den sie allerdings nicht verstehen wollten.
Trotzdem war es insgesamt betrachtet, ein toller, lehrreicher Tag ;-)

Montag, 26. Juli 2010

Sex- und Drogenorgie Loveparade: Zahlreiche Tote bei Sodom und Gomorrha in Duisburg

Ja, die Frau Herman steht mal wieder im Mittelpunkt der Aufregung und hat erreicht, dass alle Welt empört auf sie schaut und so gar nicht mit ihrer Meinung einverstanden ist. Heftige Diskussionen hat es bereits in Internetforen, Blogs oder Onlineberichten renommierter Zeitungen/ Zeitschriften gegeben, die Bezug auf das "Sodom und Gomorrha" nehmen, das man dieses Jahr in Duisburg vorfand.
Auch ich will mich der Diskussion anschließen und Stellung zu Eva Hermans Aussagen nehmen, will ich sie doch nicht nur mit einem unzulänglichen Kommentar wie "Ist die doof?!?" oder "Sie hat völllig Unrecht" abspeisen, zumal einige sogar hinter ihrem Text einen PR-Coup vermuten. Vielleicht haben sie Recht und Eva Herman hat entschieden, dass es mal wieder an der Zeit ist, Gesprächsthema zu sein, um nicht in Vergessenheit zu geraten und ihre Bücher durch rasant ansteigende Verkaufszahlen ganz weit nach oben auf die Top 10-Listen schießen zu lassen. Wer weiß. Fest steht, dass kaum jemand an diesem Thema vorbei kommt, ohne wenigstens einmal seine Meinung dazu kund zu tun.

Aber warum regen sich eigentlich so viele Leute über Eva Hermans Text auf? Liegt es nur daran, dass es sich um EVA HERMAN handelt, die Frau, die nicht länger die Tagesschau moderieren durfte, weil ihre Meinung unvertretbar war oder liegt es vielmehr daran, dass sie ihre Gesellschaftskritik zu einem Zeitpunkt, der unpassender nicht hätte sein können, geäußert hat?
Tatsächlich hört man aus ihrer Stellungnahme (fast) nur Kritik heraus und lässt dadurch die Sätze, die ihr tiefstes Bedauern ausdrücken, verblassen. Augenscheinlich hat sie diese Tragödie zum Anlass genommen, um noch einmal ihr Weltbild darzustellen und den Sittenverfall der Gesellschaft, der ihrer Meinung nach durch die 68-er ausgelöst wurde, anzuprangern.
Natürlich hat sie Recht, wenn sie sagt, dass diese (kulturelle??) Veranstaltung nichts mehr mit der Einhaltung von Sitten und gutem Benehmen zu tun hat; schließlich feiern die Raver ausgelassen und das nicht nur, ohne Drogen oder Alkohol zu konsumieren. Auch ist es erschreckend, dass ein solches Fest von der nordrhein-westfälischen Landesregierung finanziell unterstützt wird, offenbart es so seinen (ausschließlich) kommerziellen Charakter. Mit Liebe hat das Ganze so gut wie nichts mehr am Hut, denn mit exzessivem Feiern.
Dieses ist meiner Ansicht nach aber auch nicht zu verurteilen, da man andere Leute nicht verachten sollte, "nur" weil sie auf der Suche nach einem berauschenden Fest sind. Schließlich besteht das Leben nicht nur aus Sühne und Arbeit und man sollte sich auch einmal eine Auszeit gönnen, die jeder auf andere Weise erfüllt sieht. Jedem das Seine! Außerdem, würde man einmal nachfragen, aus welchen gesellschaftlichen Schichten die Besucher der Love Parade kämen, so erhielte man keinesfalls die Antwort, dass es sich ausschließlich um "Asoziale", die stets auf der Suche nach neuen, durch Drogenkonsum bedingten Hohenflügen sind, handelt, sondern man fände heraus, dass es ebenso viele Akademiker auf die Love Parade verschlagen hat.

Als "schwachsinnig" kann man die Aussage abhaken, dass "hier ja auch ganz andere Mächte mit eingegriffen [haben], um dem schamlosen Treiben endlich ein Ende zu setzen." (Eva Herman). Da frage ich mich, ob Frau Herman in der Zeit stehen geblieben ist. Ja, ich weiß, sie ist sehr konservativ eingestellt, aber muss sie deshalb so weit ausholen und eine in keiner Weise fundierte Aussage zu Hilfe ziehen?? Ihre Meinung bezüglich der Strafe Gottes erinnert mich ja sehr an das von Heinrich von Kleist verfasste "Erdbeben in Chili". Und was dieser uns dadurch mitteilen will, ist unmissverständlich: Katastrophen sind ganz bestimmt keine Strafe Gottes, die den Sündenverfall der Gesellschaft vergelten soll. Etwas bitter könnte die Konsequenz aus diesem Glauben für Eva Herman ausfallen: Im Gegenteil wurden die Leute, die eine Strafe Gottes hinter allem sahen, am Ende zu Grunde gerichtet. Oh nein!
Befürchtet Frau Herman jetzt womöglich eine zweite Sintflut? Müssen wir uns da auf was gefasst machen und schnell eine Arche bauen?

Außerdem ist diese Vermutung im Zuge derTragödie insofern völlig unangebracht, als dass man einen Tadel herauszuhören meint, der uns sagen soll, dass all dies nicht geschehen wäre, wenn die Love Parade ein sittliches Fest gewesen wäre. Etwas mehr Respekt beim nächsten gesellschaftskritischen Text gegenüber den Todesopfern bitte, Frau Herman!

Sonntag, 25. Juli 2010

Reni und ich

Gestern waren Franzi und ich in Bremen und wollten eigentlich Primark einen Besuch abstatten. Diesen Plan haben wir dann aber kurzerhand über Bord geworfen, weil wir das zeitlich nicht mehr hinbekommen hätten, da die Waterfront etwas außerhalb gelegen ist und wir mit Freunden zum Grillen verabredet waren. Dazu mussten wir schon um 16.11 Uhr den Zug nach Vegesack bei Bremen nehmen, weshalb Primark bis zum nächsten Mal warten muss. In den nächsten Tagen fahren wir nämlich nochmal nach Bremen.
Auf dem Hinweg saßen wir zuerst mit vielen Leuten in einem Zug, die zur Loveparade nach Duisburg fahren wollten. Die Leute waren nicht zuletzt wegen des ganzen Alkohols ausgelassen und jubelten immer, sobald neue Fahrgäste dazu stiegen. Jetzt im Nachhinein, wo ich weiß, was auf der Loveparade passiert ist, blicke ich besorgt auf die Zugfahrt zurück und frage mich, ob wohl einer der Leute, die mit uns im Zug saßen, ein Opfer der Massenpanik ist...
Auf dem Rückweg saßen vier Mittzwanziger mit uns im Abteil und einer von ihnen hat auf einmal angefangen, lauthals zu seiner Musik zu singen! Und das nicht gut, sondern total schief und mit falschem Text :-D Heimlich habe ich einen Teil seines Gratiskonzertes aufgenommen und wollte euch eigentlich einen Einblick gewähren, aber ich hab keinen blassen Schimmer, wie man hier Tonaufnahmen veröffentlicht. Schande über mich! ;-)

Heute war ich mit Alexander bei Steffen und neben Chatroulettebingo, das so



aussieht, haben wir noch ein paar Fotos mit Reni, Steffens Hund, gemacht. Sie ist so süß und lieb - wenn man sie nicht ärgert! :-D Trotzdem hat sie ein paar Eigenarten; sie isst zum Beispiel gerne Kirschkerne oder - wie wir heute herausgefunden haben - schlägt auch Möhren nicht aus.









Oberteil/Kleid & Treggings & Gürtel: H&M
Cardigan: edc

love my outfit

Freitag, 23. Juli 2010

Bilder

Hier seht ihr, was Franzi und ich in mühevoller, schweißtreibender Kleinstarbeit für Lena gebastelt haben. Leider sind die Fotos nicht so gut geworden, viele sind verwackelt und verzerrt. Ich weiß auch nicht, woran's gestern lag.

Was macht Lena denn da? Gräbt sie etwa ein Loch???

Und nun macht sie eine Pause und wir stoßen mit Erdbeersekt an???
Seltsam...was soll das denn werden? Sie stampft in Matsche herum und neben ihr steht ein Holzpfahl???

Tadaaa: Hier ist es! Das tolle Schild ;-)

Wie immer haben wir auch wert auf Details gelegt

Man beachte auch den mit Helium gefüllten Ballon

Donnerstag, 22. Juli 2010

18. Geburtstag

Meine Freundin Lena ist heute 18 geworden und Franzi und ich haben etwas ganz Tolles vorbereitet, was ich aber noch nicht verraten will. Es könnte ja sein, dass Lena hier liest, was die Überraschung ist und es dann im Endeffekt gar keine mehr ist ;-) Also seid gespannt und freut euch auf ein paar Bilder von heut Abend!

Montag, 19. Juli 2010

Die Leber wächst mit ihren Aufgaben

 via

Das im Titel besagte Buch lese ich gerade und für alle, die nicht wissen, von wem es stammt: Der Mann, der auf den edlen Namen Eckart von Hirschhausen hört, hat dieses Buch verfasst. Eckart ist nicht nur Arzt, sondern seit einiger Zeit auch Kabarettist und Bestsellerautor und ich muss sagen, dass ihm letzteres super gelingt. Er hat eine einfach wunderbare Art, sich auszudrücken und jongliert mit den Worten, sodass nicht selten tolle Wortspiele entstehen, die einen schmunzeln lassen. Lachen garantiert! Denn dieser Mann hat einfach was auf dem Kasten!
In "Die Leber wächst mit ihren Aufgaben" spricht er nicht etwa über die Folgen übermäßigen Alkoholkonsums, wie man vermuten könnte, sondern schildert kleine Anekdoten in Medizin und Alltagsleben, entlarvt alte Weisheiten als falsch und gibt dem Leser sinnvolle (und nicht immer ganz ernst zu nehmende) Tipps mit auf den Weg. So viel dazu.
Ansonsten habe ich noch mein heutiges Outfit für euch. Ganz schlicht in Rock und Top ;-)



Top: edc
Rock und Kette: H&M
Ballerinas: Primark

Mittwoch, 14. Juli 2010

Tagging

Soeben wurde ich von Aimée getaggt und mache mich sofort freudig an die Arbeit.

1. Was machst du in den Ferien?
Vor genau einer Woche bin ich aus dem Urlaub zurückgekommen. Ich war für zehn Tage auf Fuerteventura mit Familie und meiner Freundin. Ansonsten finde ich wieder mehr Zeit zu lesen und kann mich nun endlich einmal den Büchern widmen, die während der Schulzeit liegen geblieben sind. Außerdem fahre ich mit dem Schülerferienticket durch die Gegend (morgen z.B. nach Osnabrück) und treffe mich mit Freunden.

2. Was ist dir wichtiger : Deine Kamera oder deine Klamotten?
Meine Klamotten sind mir wichtiger, müsste ich mich zwischen den beiden zur Auswahl stehenden Dingen entscheiden. Denn wer will schon gerne nackt herumlaufen? Nein, mal ganz im ernst: Meine Klamotten bedeuten mir eindeutig mehr, da sie auch viel mehr wert sind als meine Kamera. Und außerdem würde ich mich ja gegen eine Vielzahl von Klamotten für nur EINE Kamera entscheiden.

3. Empfindest du das Iphone als wichtiges Statussymbol?
Nein, überhaupt nicht. Vor allem in Paris ist mir aufgefallen, dass sehr viele Franzosen eins besaßen. Das beweist meiner Meinung nach aber gerade, dass das Iphone kein Statussymbol ist und dass es sich nahezu "jeder" leisten kann. Schließlich kann man ja einen Haufen Geld dafür ausgeben, damit es jeder sieht, aber trotzdem bei anderen Dingen sparen. Somit zeigt das Iphone nicht, dass man viel Geld oder etwas in der Richtung hat.

4. Besitzt du Apple Produkte? Wenn ja: Sind sie zu deiner Zufriedenheit? 
Nein, ich überlege allerdings mir ein MacBook anzulegen, obwohl ich immer noch nicht ganz davon überzeugt bin.
 
5. Bist du von unserer Deutschen Mannschaft enttäuscht?
Klar bin ich etwas enttäuscht, dass wir im Endeffekt nicht Weltmeister 2010 geworden sind, aber das ist bestimmt nicht unserer Nationalelf in die Schuhe zu schieben. Schließlich haben die Jungs alles gegeben und man muss auch bedenken, unter was für einem riesigen Druck sie stehen, da alle so viel von ihnen erwarten. Wie sagt man so schön: Sie sind trotzdem die Sieger der Herzen ;-)

6. Treibst du Sport und wenn ja: welchen?

Ja. Im Verein spiele ich Badminton, was immer freitags stattfindet. Nebenbei fahre ich manchmal Inliner oder gehe joggen, wenn ich mich dazu aufraffen kann.
Außerdem fahre ich während der Schulzeit vier Tage die Woche 40 Minuten Fahrrad.
 
7. Wie oft wurdest du schon getaggt?
Gerade zum ersten Mal. Danke dafür! :-)
 
8. Findest du, dass das Bloggen einen großen Teil deines Lebens eingenommen hat?
Als "großen Teil" würde ich es nicht bezeichnen, denn das hört sich so dramatisch an, was nicht heißen soll, dass es mir egal ist. Ganz im Gegenteil: Ich blogge, wenn ich Lust dazu habe und mir etwas einfällt. Aber das Bloggen soll nicht meinen Tag bestimmen.


Und wie das so ist, bin ich jetzt an der Reihe und muss mir acht neue Fragen ausdenken, die ich dann an acht Blogger schicke:

1. Verreist du in den Sommerferien?

2. Was ist dein Traumjob?

3. Hast du Haustiere? 

4. In welchem Land würdest du am liebsten wohnen?

5. Welche Sprachen sprichst du?

6. Was trägst du am liebsten?

7. Was möchtest du dir als nächstes anschaffen?

8. Was ist dein größter Traum?

Dienstag, 13. Juli 2010

Rosa Kleid

Ich habe mein uraltes rosa Kleid von Pimkie mal wieder aus dem Schrank gekramt und ich muss sagen, dass ich es noch immer mag.
Heute bin ich auf Inlinern zu den Brögberner Teichen gefahren und es war sehr schön dort. Blöd war nur, dass ich keine Schuhe an hatte und deshalb mit den Inlinern nicht weiter als bis zum Rastplatz gehen konnte. Demnächst werd ich nochmal hinfahren und an Schuhe denken ;-)
Morgen kauf ich mir endlich das Schülerferienticket für Niedersachsen - soweit es noch nicht ausverkauft ist - und fahr mit Franzi nach Osnabrück. Es soll ja wieder ziemlich heiß werden: Bleibt nur zu hoffen, dass die Klimaanlage im Zug nicht ausfällt...

Kleid: Pimkie
Schnürwedges: Deichmann

Ohrringe: Bijou Brigitte

Montag, 12. Juli 2010

Reisebericht - der letzte

Am Sonntag haben wir dem Oasis Park einen kleinen Besuch abgestattet, der sich nur ein paar Kilometer vom Hotel entfernt befindet, was auf jeden Fall empfehlenswert ist, da man so mal etwas anderes als diese Einöde sieht. Der Oasis Park ist ein hübscher Zoo, in dem man die Tiere nicht nur in ihren Gehegen beobachten kann, sondern es werden auch Shows mit ihnen angeboten, die sehr unterhaltsam sind und während denen bei mir ein ums andere Mal die Frage aufkam, wie um Himmels Willen man den Tieren DAS beibringen konnte.
Bei Youtube habe ich euch mal ein Video zur unglaublichen Papageienshow rausgesucht:


Nun will ich auch gar nicht mehr viel erzählen, sondern euch einfach nur die Urlaubsbilder zeigen:

die Papageienshow

der Papagei spielt Basketball




Flamingos


die Karawane zieht weiter... - Karamelkarawane!

Kamelreiten ;-)


"Gebt mir was!" scheint seine Geste zu sagen - Der Affe tat mir echt leid!

unsere mehr oder weniger lieben Italiener Marco und Gabriele

Alexander und Gabriele beim Wasserball

Franzi und Steffen auf Massagestühlen - Ihren Gesichtsausdrücken nach zu urteilen Entspannung pur

Franzi und ich

Balkon mit direktem Meerblick




verdammt windig, sodass ich Mamas Weste brauchte :-D

Selbstauslöserfoto

Und zuletzt der Beweis: Es gibt tatsächlich keine Reihe 13 in den meisten Flugzeugen

Freitag, 9. Juli 2010

Reisebericht Teil 2

Nachdem ich mich im vorherigen Post einmal so richtig über die Wetterprobleme auf Fuerteventura ausgelassen hab, will ich über unsere Aktivitäten schreiben. Schließlich war der Urlaub echt klasse und bisher hört es sich so an, als ob ich das nicht finde, obwohl meiner Meinung nach wirklich nur das Wetter zu bemängeln war.
Die meiste Zeit lagen wir gemütliche am Pool und haben gelesen, Musik gehört oder uns einfach nur entspannt. Wenn sich die Sonne hat blicken lassen, sind wir im Pool oder im traumhaft blauen Meer baden gegangen.
Auf Fuerte gibt es übrigens auch Ebbe und Flut, was wir während eines Spaziergangs am Strand gemerkt haben, weil wir auf dem Rückweg ganz eng an den Felsen vorbei gehen mussten, obwohl wir vorher noch auf dem Sand gegangen waren.
Diesen Spaziergang haben wir ganz am Anfang des Urlaubs gemacht, am 28. Juni und dabei ist uns Folgendes passiert:

Ja, da ist jemand gestorben. Und zwar am 28. Juni, also an genau dem Tag, an dem wir dort vorbeispaziert sind!

Hier noch ein paar andere Strandbilder: 


Meine zwei jüngeren Brüder, Steffen und ich

Ansonsten waren wir noch auf dem afrikanischen Markt, wo ich diese "Ray-Ban-Wayfarer-Sonnenbrille" ergattern konnte.

Mittwoch, 7. Juli 2010

Reisebericht

Heute kann ich mich endlich aus meiner unfreiwilligen Zwangsurlaubspause zurückmelden und ich muss zugeben, dass ich ein schlechtes Gewissen habe, so lange nichts mehr von mir gehört haben zu lassen, aber schließlich hab ich den Laptop nicht mitgenommen und konnte deshalb auch keine Posts mit Fotos verfassen. Nichtsdestotrotz hab ich meinen Blog natürlich nicht vergessen und hab euch tolle Urlaubsbilder mitgebracht, von denen ich in den nächsten Tagen immer mal wieder einige hier veröffentlichen werde, damit ihr euch ein Bild von der Insel und meinem Urlaub machen könnt ;-)
Samstagnacht ging es um 3.15 Uhr los zum Flughafen in Düsseldorf. Nach dem Check-In, der problemlos und schnell verlief, haben wir uns erstmal zu Starbucks gesetzt und uns bei Muffins, Kaffee oder Kakao gestärkt.
Leider konnten wir keinen direkten Flug nach Fuerte nehmen, sodass wir in Madrid zwischenlanden und umsteigen mussten. Das ermöglichte uns aber, das noch relativ neu designte Terminal 4 zu betrachten:



Die Säulen sind nicht nur grün, sondern auch gelb!

Als ich in Fuerte aus dem Flugzeug gestiegen bin, war ich schon leicht verwundert, dass mir keine besonders warme Luft entgegen schlug; ich hab mir aber nichts weiter dabei gedacht, schließlich könnte es am Flughafen ja windiger und deshalb kühler sein.
Der Flughafen war wie ausgestorben, als wir am Gepäckband auf unsere Koffer gewartet haben! Außer uns standen nur noch die aus unserem Flug dort, obwohl es mitten am Nachmittag war...
Schließlich sind wir mit einigen anderen Leuten in den Bus gestiegen, der uns zu unserem Hotel fahren sollte und wir haben alle einen gehörigen Schock bekommen, als wir gesehen haben, wie die Landschaft auf Fuerte aussieht: Selbstverständlich wussten wir, dass es sich um eine Vulkaninsel handelt und wir nicht das Paradies von Eden erwarten konnten, aber damit dass es SO ausgedörrt und SO kahl war, haben wir beim besten Willen nicht gerechnet. Vor uns lag eine Kraterlandschaft, die der auf dem Mond mit Sicherheit Konkurrenz macht, gespickt mit lichten, vertrockneten Büschlein, die entweder grau oder aber blassgrün waren. Die Landschaft dort war bergig und überall lag Gesteinsgeröll herum; die erste Strecke lang konnten wir kaum Zivilisation entdecken, so dramatisch sich das jetzt auch anhören mag. Wir haben uns einfach nur gefragt, wo wir hier gelandet waren und warum man immer hört, dass Fuerteventura eine beliebte Urlaubsinsel ist. 
Meine Müdigkeit stieg ins Unermessliche, da ich nachts kein bisschen geschlafen hatte und in Anbetracht der Umgebung auch meine schlechte Laune, die ich durch Musik zu vertreiben versucht habe.


Noch denkt ihr vielleicht, dass das ja gar nicht sooo schlimm aussieht, aber dieser Anblick nimmt gar kein Ende mehr! Seht selbst:

Und weil die Landschaft so abwechslungsreich ist, noch ein weiteres Bild davon:



Nachmittags sind wir schließlich im Hotel angekommen, als das Spiel Deutschland gegen England gerade in vollem Gange war. Wir haben unsere Koffer ausgepackt und das Hotel erkundet, wobei uns wieder einmal aufgefallen ist, dass der Wind doch ziemlich stark war. Die Befürchtung, dass sich dies als ein anhaltender Zustand erweisen könnte, hat sich spätestens am nächsten Tag bewahrheitet, als wir am Pool lagen und frieren mussten! Der Wind ist unerbittlich umhergepfiffen und hat selbst die hart Gesottensten frösteln lassen. Jetzt könnte man vielleicht meinen, dass der Wind das einzige Problem darstellte, aber falsch gedacht: Die Sonne ließ sich kaum blicken und der Himmel war wolkenverhangen! 
Ich hab echt mit Allem gerechnet, aber nicht damit, dass das Wetter zum Problem werden könnte...
Unser Hotel H10 Tindaya war von Anfang an spitze, nur das Wetter hat uns halt Sorgen bereitet. Zum Glück wurde dies von Tag zu Tag besser und war der Himmel morgens noch bewölkt, so klarte er meist gegen Mittag wieder auf, sodass die Sonne ihre ganze Strahlungskraft entfalten konnte ;-) Weil es trotzdem noch unglaublich windig war, hat man die extreme Strahlung nicht so bemerkt und prompt hatte ich so einen starken Sonnenbrand wie noch nie, obwohl ich nicht einmal im letzten Türkeiurlaub einen erwähnenswerten hatte!
Für heute zeige ich euch noch ein paar Bilder vom Hotel:


Der Blick von der Eingangshalle nach draußen


Außenansicht


einer der Pools


der wunderschöne Strand (und ja, ihr seht richtig: Nebenan war ein FKK-Strand O.o)






In den nächsten Tagen kommen weitere Bilder und kleine "Tagesberichte" :-)
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...