Mittwoch, 7. Juli 2010

Reisebericht

Heute kann ich mich endlich aus meiner unfreiwilligen Zwangsurlaubspause zurückmelden und ich muss zugeben, dass ich ein schlechtes Gewissen habe, so lange nichts mehr von mir gehört haben zu lassen, aber schließlich hab ich den Laptop nicht mitgenommen und konnte deshalb auch keine Posts mit Fotos verfassen. Nichtsdestotrotz hab ich meinen Blog natürlich nicht vergessen und hab euch tolle Urlaubsbilder mitgebracht, von denen ich in den nächsten Tagen immer mal wieder einige hier veröffentlichen werde, damit ihr euch ein Bild von der Insel und meinem Urlaub machen könnt ;-)
Samstagnacht ging es um 3.15 Uhr los zum Flughafen in Düsseldorf. Nach dem Check-In, der problemlos und schnell verlief, haben wir uns erstmal zu Starbucks gesetzt und uns bei Muffins, Kaffee oder Kakao gestärkt.
Leider konnten wir keinen direkten Flug nach Fuerte nehmen, sodass wir in Madrid zwischenlanden und umsteigen mussten. Das ermöglichte uns aber, das noch relativ neu designte Terminal 4 zu betrachten:



Die Säulen sind nicht nur grün, sondern auch gelb!

Als ich in Fuerte aus dem Flugzeug gestiegen bin, war ich schon leicht verwundert, dass mir keine besonders warme Luft entgegen schlug; ich hab mir aber nichts weiter dabei gedacht, schließlich könnte es am Flughafen ja windiger und deshalb kühler sein.
Der Flughafen war wie ausgestorben, als wir am Gepäckband auf unsere Koffer gewartet haben! Außer uns standen nur noch die aus unserem Flug dort, obwohl es mitten am Nachmittag war...
Schließlich sind wir mit einigen anderen Leuten in den Bus gestiegen, der uns zu unserem Hotel fahren sollte und wir haben alle einen gehörigen Schock bekommen, als wir gesehen haben, wie die Landschaft auf Fuerte aussieht: Selbstverständlich wussten wir, dass es sich um eine Vulkaninsel handelt und wir nicht das Paradies von Eden erwarten konnten, aber damit dass es SO ausgedörrt und SO kahl war, haben wir beim besten Willen nicht gerechnet. Vor uns lag eine Kraterlandschaft, die der auf dem Mond mit Sicherheit Konkurrenz macht, gespickt mit lichten, vertrockneten Büschlein, die entweder grau oder aber blassgrün waren. Die Landschaft dort war bergig und überall lag Gesteinsgeröll herum; die erste Strecke lang konnten wir kaum Zivilisation entdecken, so dramatisch sich das jetzt auch anhören mag. Wir haben uns einfach nur gefragt, wo wir hier gelandet waren und warum man immer hört, dass Fuerteventura eine beliebte Urlaubsinsel ist. 
Meine Müdigkeit stieg ins Unermessliche, da ich nachts kein bisschen geschlafen hatte und in Anbetracht der Umgebung auch meine schlechte Laune, die ich durch Musik zu vertreiben versucht habe.


Noch denkt ihr vielleicht, dass das ja gar nicht sooo schlimm aussieht, aber dieser Anblick nimmt gar kein Ende mehr! Seht selbst:

Und weil die Landschaft so abwechslungsreich ist, noch ein weiteres Bild davon:



Nachmittags sind wir schließlich im Hotel angekommen, als das Spiel Deutschland gegen England gerade in vollem Gange war. Wir haben unsere Koffer ausgepackt und das Hotel erkundet, wobei uns wieder einmal aufgefallen ist, dass der Wind doch ziemlich stark war. Die Befürchtung, dass sich dies als ein anhaltender Zustand erweisen könnte, hat sich spätestens am nächsten Tag bewahrheitet, als wir am Pool lagen und frieren mussten! Der Wind ist unerbittlich umhergepfiffen und hat selbst die hart Gesottensten frösteln lassen. Jetzt könnte man vielleicht meinen, dass der Wind das einzige Problem darstellte, aber falsch gedacht: Die Sonne ließ sich kaum blicken und der Himmel war wolkenverhangen! 
Ich hab echt mit Allem gerechnet, aber nicht damit, dass das Wetter zum Problem werden könnte...
Unser Hotel H10 Tindaya war von Anfang an spitze, nur das Wetter hat uns halt Sorgen bereitet. Zum Glück wurde dies von Tag zu Tag besser und war der Himmel morgens noch bewölkt, so klarte er meist gegen Mittag wieder auf, sodass die Sonne ihre ganze Strahlungskraft entfalten konnte ;-) Weil es trotzdem noch unglaublich windig war, hat man die extreme Strahlung nicht so bemerkt und prompt hatte ich so einen starken Sonnenbrand wie noch nie, obwohl ich nicht einmal im letzten Türkeiurlaub einen erwähnenswerten hatte!
Für heute zeige ich euch noch ein paar Bilder vom Hotel:


Der Blick von der Eingangshalle nach draußen


Außenansicht


einer der Pools


der wunderschöne Strand (und ja, ihr seht richtig: Nebenan war ein FKK-Strand O.o)






In den nächsten Tagen kommen weitere Bilder und kleine "Tagesberichte" :-)

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